09.02.2012

Neues VSL-Seminarthema: Betrieblicher Datenschutzbeauftragter


Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schreibt Rahmenbedingungen für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten aller Unternehmen vor. Unter anderem besteht die Pflicht, unter bestimmten Voraussetzungen einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu stellen. Dieser Datenschutzbeauftragte muss nach §4f die nötige Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzen. Die Nichtbeachtung der BDSG-Richtlinien kann mit einer Geldstrafe bis zu 50.000 € geahndet werden.

Die Voraussetzung für die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ist, dass mehr als 9 Mitarbeiter mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Das heißt z.B. auch, dass Mitarbeiter, die im Lager beschäftigt sind und mit Kundendaten hantieren (beispielsweise Adressaufkleber, Lieferscheine etc.) zu diesem Personenkreis ge-hören. Übrigens zählt jeder Mitarbeiter, gleichgültig ob diese Mitarbeiter in Teil- oder Vollzeit beschäftigt sind.

Betriebe, die unter dieser Anzahl von Mitarbeitern liegen, benötigen keinen Datenschutzbe-auftragten. Wichtig ist aber, dass trotzdem das Datenschutzgesetz greift. Allerdings ist dann ausschließlich der Geschäftsführer dafür zuständig.

In die Reihe unserer VSL-Seminare haben wir daher aktuell auch das Seminar Betrieblicher Datenschutzbeauftragter aufgenommen. Dieses Seminar richtet sich an Einsteiger in das Thema des betrieblichen Datenschutzes. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat als Fachkundenachweis nach $4f und legitimieren sich damit als Datenschutzbeauftragter.

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