Ja, es gibt für Null-Emissions-Lkw wieder eine Bundesförderung. Wie beim KsNI-Programm begleicht der Bund erneut bis zu 80 Prozent der Mehrkosten gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Lkw. Die Förderung bezieht sich aber ausschließlich auf Wasserstoff-Lkw und umfasst Trucks mit Brennstoffzelle ebenso wie Trucks mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Neu bei dem nun laufenden Programm ist, dass es keine Einzel-, sondern eine Paketförderung vorsieht, wie bei einem vom VSL unterstützten Webinar von H2 Main-Tauber, der Guttroff-Unternehmensgruppe, e-mobil BW und des Steinbeis-Innovationszentrums energieplus deutlich wurde.
Insgesamt 220 Millionen Euro mobilisiert der Bund für sein Programm, um damit den Markthochlauf von H2-Lkw und den Aufbau von H2-Tankstellen voranzutreiben. Die Idee ist, dass sich beide Seiten zusammenfinden, damit die Lkw eine Anlaufstelle zum Tanken und Tankstellen gleich eine Auslastung für einen wirtschaftlichen Betrieb haben. Pro Paketantrag bewilligt die öffentliche Hand maximal vier Millionen Euro für die Tankstelle und maximal drei Millionen Euro für die Fahrzeuge. Flottenbetreibern winkt ein Zuschuss von bis zu 80 Prozent der Mehrkosten gegenüber einem Diesel-Truck, die maximale Förderung bei schweren Lkw (schwerer als 30 Tonnen) ist jedoch auf 100.000 Euro (Wasserstoffverbrenner) beziehungsweise 300.000 Euro (Brennstoffzelle) gedeckelt. Aufgrund des hohen Interesses an dem Programm hat der Bund die Antragsfrist von 31. Mai auf 30. Juni verlängert. Gerne stellen wir weitere Kontakte, auch zu den Organisatoren des Webinars, her. E-Mail: info(at)vsl-spediteure.de
