Verband der Spedition und Logistik

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Jahresmitgliederversammlung der Spediteure in Baden-Württemberg

Gelungenes Jahrestreffen der Spediteure in Baden-Württemberg. Dr. Micha Lege folgt auf Karlhubert Dischinger an der Spitze des VSL. Verkehrsminister Winfried Hermann bestätigt Bedeutung der Branche und gute Zusammenarbeit im Land. Branche bereit für die Antriebswende.

Volles Haus im Esslinger Neckar Forum. Rund 250 Mitglieder und Gäste aus Politik und Wirtschaft folgen der Einladung des VSL (Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg), wählten ihren neuen Präsidenten blickten trotz aller derzeitigen Herausforderungen mit Zuversicht auf die Entwicklung der Logistik. Weniger optimistisch zeigten sich Parlamentarischer Staatssekretär Michael Theurer, Verkehrsminister Winfried Hermann, VSL-Präsident Dr. Micha Lege sowie Bundesverbandschef Frank Huster beim Güterverkehr auf der Schiene, wo die nächsten Jahre keine nennenswerten Verbesserungen bei der Qualität erwartet werden.

 „Wir sind bereit für die Antriebswende“, so die klare Aussage des neu gewählten VSL-Präsidenten Dr. Micha Lege. Einstimmig wurde der geschäftsführende Gesellschafter aus dem Hause Wiedmann & Winz, Geislingen, von seinen Kolleginnen und Kollegen an die Spitze des baden-württembergischen Speditionsverbandes gewählt. Noch nicht bereit, so Lege weiter, sei die Infrastruktur, um die künftigen Fahrzeuge mit entsprechender Energie zu versorgen. Benötigt werden Netze und ausreichend grundlastfähiger Strom. Das erste Fazit des VSL-Präsidenten: „Unsere Unternehmen werden erst dann ihre Dieselflotten gegen alternative Antriebe austauschen, wenn sie darauf vertrauen können, dass ihrer Logistik nicht der Stecker gezogen wird“.

Klimaschonende Güterverkehre auf der Schiene wünschen sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, doch zeigt die Podiumsdiskussion, dass hier keine schnelle Abhilfe zu erwarten ist. Zwei Jahrzehnte vergehen, bis der Schienengüterverkehr die benötigte Leistungsfähigkeit bringe, so Minister Hermann und auch Staatssekretär Michael Theurer, der gleichzeitig Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr ist, muss diese Aussage bestätigen. DSLV-Chef Frank Huster betont, dass das Ziel, 25 Prozent der Güterverkehre auf der Schiene abzuwickeln, trotz aller Anstrengungen in absehbarer Zeit nicht erreichbar sei.

VSL-Präsident Lege fordert ein dringendes Update für viele Bereiche des Staates und im Besonderen bei der Verkehrsinfrastruktur; sein Vorschlag: „Wir benötigen eine langfristig angelegte auskömmliche Finanzierung von Projekten bei Straßen, Schienen und Binnenwasserstraßen, schnellere Genehmigungsverfahren und genügend Personal für den Planungsprozess.





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