Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg e.V.

Herausforderungen bei Schiene und Luftfracht meistern

Alle Verkehrsträger verlangen zurzeit besonderes Augenmerk: Wer per Bahn oder Flugzeug belädt, leidet unter hohen Kosten und anderen Beeinträchtigungen. Das zeigten zwei DSLV-Termine im November.

Herausforderungen auf der Schiene meistern: Die Mitglieder des Fachausschusses Schienengüterverkehr beim DSLV in Berlin. Foto: DSLV

Maßnahmenplan Luftfracht: Der DSLV zeigt auf zwölf Seiten auf, wo akuter Handlungsbedarf herrscht und wie Abhilfe geschaffen werden kann. Foto: DSLV

Am 12. November tagte der DSLV-Fachausschuss Schienengüterverkehr/Kombinierter Verkehr in Berlin. Nur eine Woche später organisierte unser Bundesverband seine diesjährige Luftfrachttagung mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Frankfurt. Bei beiden Verkehrsträgern gibt es Herausforderungen – unter anderem die hohe Kostenbelastung. Unser Geschäftsführer Andrea Marongiu zeigte Flagge in Frankfurt, sein Stellvertreter Matthias Rathmann in Berlin.

Wer die Schiene nutzt, leidet unter den vielen Baustellen und infolge unter einer schlechten Qualität. Daher fordern mehrere Akteure aus dem Kombinierten Verkehr in einem Brandbrief an die Politik Abhilfe. Die Initiative „Rettet den Kombinierten Verkehr“ fordert eine Nullrunde bei den Trassenpreisen und Anpassungen bei den Korridorsanierungen, die zu Einschränkungen und Umwegen führen. Doch bei allen Problemen auf der Schiene: Die Spediteure gehen zuversichtlich ins neue Jahr. „Wir sitzen hier, weil wir an die Schiene glauben“, betonte der Fachausschuss-Vorsitzende Tino Bauer. Sobald die Wirtschaft wieder anziehe, werde die Straße wieder ans Limit kommen und die Schiene dringend gebraucht.

Bei der Luftfracht gibt es eine Tendenz weg von Frankfurt, hin zu Drehkreuzen im Ausland. Der DSLV macht dafür unter anderem die hohen Standortkosten hierzulande aus, aber auch andere Punkte wie das unterschiedliche Auslegen von Luftfracht-Sicherheitsstandards oder die unterschiedliche Umsetzung von Zollstandards und -prozessen. Daher hat unser Bundesverband in seinem neu erschienenen Maßnahmenplan Luftfracht drei Handlungsfelder definiert, in denen er Anpassungen anregt, um den Luftverkehrsstandort Deutschland zu stärken. Dazu gehören auch die Belastungen durch bürokratische Auflagen. „Damit Airfreight made in Germany in Zukunft global gefragt bleibt, müssen auch administrative Prozesse beim Zoll und beim Luftfahrtbundesamt schlanker und digitaler werden“, erklärte DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster.

Hier gibt es den Maßnahmenplan Luftfracht zum Download:
www.dslv.org/fileadmin/Redaktion/PDFs/04_Positionen/DSLV_Ma%C3%9Fnahmenplan_Luftfracht.pdf





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