Rund 80 Besucherinnen und Besucher erfuhren in Leinfelden-Echterdingen aus erster Hand von Landesverkehrsministerin Nicole Razavi (CDU), welche Schwerpunkte die grün-schwarze Landesregierung in den nächsten fünf Jahren setzen möchte, um die Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen. Viel Zustimmung gab es für das geplante Effizienzgesetz, das darauf abzielt, alle Berichts-, Dokumentations- und Meldepflichten abzuschaffen. Die Effekte würden sich für die Unternehmerschaft sofort bemerkbar machen, erläuterte die Ministerin in einer anschließenden Podiumsdiskussion. Daran nahmen der Verbandsvorsitzende Rolf Hamprecht und die Vorstandsmitglieder Sonja Bayer sowie Karlheinz Gräßle teil.
Großen Handlungsbedarf machten alle Akteure bei der Sanierung der Verkehrsinfrastruktur aus. „Es braucht dringend einen Turbo“, sagte auch das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Dr. Timo Didier an die Adresse der Verkehrsministerin. Er begrüßte auch die Stoßrichtung des Koalitionsvertrags der neuen Landesregierung – das gelte für das in die Wege geleitete neue Effizienzgesetz und der Notwendigkeit von Mitteln für den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. „Es gibt eine klare Absage gegen eine Landesmaut, hierfür hatten wir lange gekämpft“, erklärte Dr. Didier. Im internen Teil des Jahrestreffens hatte der Vorsitzende Rolf Hamprecht die vielfältigen Herausforderungen aufgezeigt, mit denen die Branche konfrontiert ist – ob es Kostensteigerungen, Fahrermangel, Bürokratie oder die Transformation zu klimafreundlichen Antrieben im Straßengüterverkehr sind.
