Im Vorfeld der Landtagswahl am 8. März hat der VSL seine wirtschaftspolitischen Forderungen formuliert. Diese zehn Punkte sind für Logistikunternehmen entscheidend, um Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern und Versorgungssicherheit zu gewährleisten
- Economy first als Leitlinie: Politische Entscheidungen müssen sich daran messen lassen, ob sie den produktiven Kern des Standorts stärken.
- Keine zusätzlichen Belastungen für Unternehmen: keine weiteren Steuern, Abgaben oder Sonderlasten wie eine Landesmaut.
- Wettbewerbsfähige Energiepreise: Einführung eines Industriestrompreises – ausdrücklich auch für Elektro-Lkw
- Steuern, Abgaben und Bürokratie spürbar senken: Abbau ausufernder Dokumentations-, Nachweis- und Berichtspflichten.
- Genehmigungs- und Planungsverfahren beschleunigen: kürzere Fristen bei Bau-, Infrastruktur- und Netzanschlussprojekten.
- Antriebswende mit Augenmaß: Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit müssen in Balance bleiben.
- Technologieoffenheit sichern: Batterie-, Wasserstoff-Lkw sowie alternative Kraftstoffe (HVO, eFuels) gleichberechtigt zulassen und fördern.
- CO₂-Mauteinnahmen zurück in die Branche führen: zweckgebundene Verwendung für Flottentransformation sowie Lade- und Tankinfrastruktur.
- Verkehrs- und Energienetze leistungsfähig halten: Sanierung und Ausbau von Straßen, Brücken, Schiene, Wasserstraßen und Stromnetzen mit Priorität.
- Arbeitskräftebasis stärken: Abbau der Hürden bei Führerschein und Berufskraftfahrerqualifikation, insbesondere für erfahrene Fahrer aus Drittstaaten.
